Majora`s Mask 3D – Folge 11 Sidequests und Sonstiges

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Wer in The Legend of Zelda: Majora`s Mask 3D, gerade nur wenig bis gar keine Lust dazu hat, mit der Storyline weiter zu machen, der findet nebenher noch genug kleine Sidequests die erledigt werden wollen und für deren Erfolg man zum Dank Flaschen, Herzteile oder sogar Masken erhält. Wie sich diese mit der überarbeiteten Fassung geändert haben und was ich darüber denke:

Das Spielchen mit Koume:

Nachdem Link den Tempel im Sumpf erledigt hat und damit das Wasser wieder gereinigt wurde, kann er erneut das Info Center aufsuchen. Statt ihm eine Bootstour anzubieten, hat die Hexe Koume ein neues Geschäftsfeld erschlossen und bietet ihm ein kleines Spielchen mit Pfeil und Bogen an. Link fährt die bereits bekannte Strecke mit dem Boot, während die Hexe auf ihrem Besen vorweg fliegt. Unter ihr befindet sich eine Zielscheibe. Trifft Link diese 20 Mal (ohne all zu oft die Hexe zu erwischen) winkt ihm ein Herzt… oh, Verzeihung, eine leere Flasche (das Herzteil gab es an dieser Stelle in der N64 Fassung).

Die Schießbuden:

In Majora`s Mask finden wir 2 Schießbuden. Eine davon befindet sich direkt in Unruh-Stadt, die andere im Sumpf. Vom Prinzip her hat sich hier nicht geändert und man erhält auch nach wie vor die gleichen Belohnungen. Doch lange Zeit, vor allem nach dem gefühlten 100. Versuch ein Perfekt zu erreichen, habe ich mich gefragt, warum das Ganze so schwer ist oder seit wann ich so schlecht im Schießen bin. Allerdings traf keiner der beiden genannten Gründe zu, denn ein Blick in die Optionen verriet mir nach einiger Zeit, dass der New 3DS auf Bewegungen reagiert. Diese Funktion deaktiviert, waren großer Köcher und ein weiteres Herzteil dann auch schnell eingesackt.

Die Fels-Maske:

Wer Majora`s Mask bereits auf dem N64 gespielt hat, der wird sich sicherlich an die nützliche Fels-Maske erinnern. Ein Item, dass Link tarnt, weswegen er von anderen nicht gesehen werden kann. Wie für die Piratenfestung geschaffen, in der man sich an zahllosen Wachen vorbei schleichen muss. Also werden sicherlich viele, ähnlich wie ich gedacht haben, ach, bevor ich in die Festung gehe, schnell zum Friedhof von Ikana und die Maske eingesackt. Allerdings muss ich euch leider enttäuschen, denn diesen Weg könnt ihr euch vollkommen sparen. Die Maske ist nun in der neuen Fassung genau da versteckt, wo man sie auch ehesten gebrauchen kann. Also solltet ihr „das Auge“ gut offen halten.

Auf dem Friedhof von Ikana:

Lässt man sich hier in der letzten Nacht von den Knochengängern das Grab öffnen, gelangt man in einen unterirdischen Bereich. Unten angekommen trefft ihr auf den Totengräber, der euch von einem Schatz berichtet. Da er allerdings nicht all zu gut sieht, benötigt er bei seiner Suche dringend Hilfe und Link kann sich schon genau denken, wo der Totengräber seine Schaufel zum Einsatz bringen muss. Sind alle Löcher gegraben und damit alle Flammen entzündet, erscheint ein Geist, den es zu besiegen gilt. Hat Link auch das vollbracht gibt es statt der Flasche die man auf dem N64 erhalten hat, ein Herzteil.

Die Maske der Liebenden:

Bei dieser Maske handelt es sich nicht gerade um mein Steckenpferd. Schon auf der N64 Fassung hatte ich meine Probleme damit, diese Maske zu ergattern. Grund dafür ist, dass man für den Erhalt eine lange Questreihe abschließen musste. Da ich bereits alles andere erledigt hatte und mir wirklich nur noch diese eine Maske fehlte war es für mich ein noch viel größerer Graus, denn ich konnte mich mit nichts anderem mehr beschäftigen. Die Questreihe von Anju und Kafei läuft über alle Tage zu den verschiedensten Uhrzeiten. Natürlich konnte man damals auch schon die Zeit in einem gewissen Maß beeinflussen. Allerdings noch nicht so genau, wie in der neuen Auflage. Man konnte lediglich zum Anfang des kommenden Tages oder kommenden Nacht springen, weswegen alle Aufgaben in meiner Situation mit einer langen Wartezeit verbunden waren. In der neuen Fassung hat man das Ganze ein wenig vereinfacht, indem man Stunden genau auswählen kann.

Dazu kam für mich das Problem, das ich noch sehr jung war und sicherlich noch kein all zu guter Spieler. Von daher brauchte ich auch mehrere Anläufe, um das gute Stück dann endlich zu erhalten. Dies war sicherlich mitunter ein Grund dafür, warum ich es auch in der neuen Auflage lange vor mir hergeschoben habe, mich um die Maske der Liebenden zu kümmern. Doch alles in allem war ich positiv davon überrascht, wie schnell man die Maske durch die neue Zeitbeeinflussung erhält, warum sie mir dieses Mal gar nicht so grausig in Erinnerung bleiben wird. Ansonsten hat sich an der Questreihe selbst übrigens nichts geändert.

Angeln:

Gerade in Ocarina of Time habe ich mir die Zeit immer sehr gerne mit dem Angeln totgeschlagen. Dennoch war meine Meinung bezüglich den Angelteichen in Majora`s Mask etwas zwiegespalten. Denn mir hat sich vor allem die Frage gestellt, ob man das wirklich benötigt? Nicht das ich was dagegen hätte. Doch dann konnte mich die Idee überzeugen, dass es dieses Mal verschiedene Fischarten gibt, die man mithilfe der unterschiedlichen Masken angeln kann.

Davon mal ganz abgesehen muss ich auch sagen, dass besonders der Weiher am Meer einfach phänomenal aussieht und geradezu paradiesisch wirkt. Ein Ort um die Seele baumeln zu lassen und einfach nur mal ein paar Minuten durchzuatmen.

In jedem Weiher gibt es verschiedene Fische. Zu diesen kann man mithilfe mehrere Infoblätter, die an beiden Teichen ausgehangen sind, verschiedene Informationen einholen. Hier finden sich auch Hinweise darauf, wie man sie fängt oder worauf sie reagieren. Dennoch ist mir das Ganze immer noch etwas befremdlich. Denn man nutzt die richtige Maske und nichts passiert. Hintergrund dazu ist es, dass der Fisch bereits da sein muss, wenn ich die Maske nutze und dieser mithilfe der korrekten Maske nur angelockt wird. Hat man alles richtig gemacht und der Fisch war auch bereits vorab vor Ort, ertönt ein akustisches Signal. Obwohl ich mittlerweile verstanden habe, welches Prinzip ich beim Angeln berücksichtigen muss, bleibt es mir dennoch befremdlich. Denn ich kann man mich wirklich gut daran erinnern, wie viele Stunden ich bereits damit zugebracht habe, alle Fisch zu fangen, in denen dann aber rein gar nichts passierte.

Der Schiekah-Stein:

Um den Einstieg noch freundlicher für Anfänger zu gestalten, hat man den sogenannten Shiekah-Stein eingefügt. Dieser sieht wie ein normaler Mythenstein aus, ist aber viel größer und beherbergt ein Loch in das Link hinein kriechen kann. Ist das erledigt, tauchen verschiedene Hinweise zu Orten auf, an denen Link schon gewesen ist. Abgesehen davon kann man auch sehen, welche Hinweise man zum Beispiel schon erledigt hat. Habt ihr euch dazu entschlossen euch einen Hinweis anzusehen, bestätigt ihr diesen und der Shiekah-Stein wird euch ein Bild oder Video zeigen, dass euch in Richtung des Rätsels Lösung bringen wird. Ob man diese weitere Hilfestellung aber zu den bereits vorhandenen noch benötigt, dessen bin ich mir nicht ganz sicher.

Das Rennen gegen die Biber-Brüder:

Alleine schon bei dem Gedanken an die beiden Biber merke ich, wie sich leichte bis mittelschwere Aggressionen in mir breitmachen. Grund dafür ist, dass ich mich noch lebhaft daran erinnern kann, dass es bereits auf dem N64 ziemlich schwer war, das „Rennen“ gegen die beiden zu bestehen. Letztendlich geht es eigentlich nur darum, mit dem Zora hinter einem der beiden Biber hinterher zu schwimmen. Dabei muss man 20 bzw. 25 Ringe durchschwimmen und die Strecke in 1:50 Minute abschließen. Klingt eigentlich gar nicht so kompliziert. Doch mit den Änderungen an unserem Freund dem Zora, nämlich dass man nur noch mithilfe von dem Magieschild schnell schwimmen kann, muss man in der neuen Fassung noch zusätzlich Krüge zerstören, die einem dann Mana einbringen. Leider hatte ich oftmals Pech, sodass Mikau zwar den Krug zerstört hat, die Mana aber nicht eingesammelt hat, warum das schnelle Schwimmen dann auf Kurz oder Lang ein Ende hatte. Nach einem kurzen Wutanfall habe ich meine Niederlage dann einfach mal so im Raum stehen lassen, konnte es aber nicht auf mir sitzen lassen. Weswegen ich es einige Wochen später erneut versuchte und siehe da, ich wurde mit einem Sieg belohnt. Leider reicht ein Sieg nicht, denn abgesehen von der Flasche beherbergen die beiden Nager auch noch ein Herzteil, weswegen ihr diese ganze Misere auch noch ein zweites Mal schaffen müsst.

Die 7. Flasche:

Auf dem N64 konnte man in Majora`s Mask insgesamt 6 Flaschen erhalten. In der neuen Fassung ist noch eine weitere Flasche hinzugekommen. Diese erhält man von Gorman, allerdings erst dann, wenn man die Maske des Zirkusdirektors erhalten hat. Sucht ihn am 2. Tag in seinem Zimmer im Gasthof zum Eintopf auf und sprecht ihn mit seiner Maske an. Der Gute hat letzte Nacht etwas über den Durst getrunken und bittet euch darum, von seinen Brüdern Kontermilch zu besorgen. Also macht ihr euch gleich auf in Richtung Milchstraße, aber Achtung, die Kontermilch ist nur 2 Minuten haltbar, weswegen ihr den Rückweg zu Gorman mithilfe der Hasenohren bewältigen solltet. Dieser nimmt dankend die Milch an und überlässt euch die Flasche.

Was ich denke:

Alles in allem finde ich die Änderungen recht gelungen. Denn ob ich mein Herzteil jetzt von Koume oder dem Totengräber erhalte ist für mich ganz irrelevant. Auch der neue Fundort für die Fels-Maske ist weise gewählt, da man sie an dieser Stelle am besten gebrauchen kann. Mein persönliches Highlight bleibt aber wohl der Einfluss auf die Zeit, da ich die Maske der Liebenden wohl noch nie so schnell in meinen Händen gehalten habe.

Anders dagegen verhält es sich mit dem Angeln, dem Shiekah-Stein und der 7. Flasche. Ich bin noch nicht so richtig davon überzeugt, dass man diese Punkte wirklich benötigt. Ich meine gut, eine weitere Flasche ist nie verkehrt. Aber bezüglich des Angelns und des Steines bin ich mir wirklich unsicher. Übrigens, wer Hilfe in Punkto Angeln sucht, findet hier die Anleitung für das Fangen aller Fische im Sumpf und hier eine für den Strand.

Als letzter Punkt bleiben bei mir die Biber-Brüder über, die durch die Änderung des Zoras wirklich noch einmal ordentlich an Schwierigkeit dazugewonnen haben. Von daher bin ich nicht so ganz davon überzeugt, dass man diese wirklich anfängerfreundlich gestaltet hat und ob diese Änderungen wirklich notwendig waren. Doch lasst euch gesagt sein, mit ein wenig Übung sind sie zu meistern, ich habe es schließlich auch geschafft.

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