Majora`s Mask 3D – Folge 10 Ein Gigant, ein Riese, ein Wrestler oder so

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Der Aufstieg hat bereits einiges von uns abverlangt. Aber früher oder später haben wir es dann endlich geschafft und wir befinden uns hoch oben auf dem Felsenturm, wo wir neben einer Eulenstatue noch mehrere Schalter sehen, die uns den Weg in Richtung des 4 und damit letzten Dungeons ebnen.

Alleine schon der Eingang, der einer Fratze oder auch einer Maske gleicht, wirkt wirklich imposant, sodass sich schnell die Frage stellt, was sich wohl im inneren befindet. Also noch einmal schnell die Elegie des leeren Herzens geflötet, getrommelt und gejammt und schon kann es los gehen.

Doch was ist das? Wo ist denn die Plattform, welche optisch Majora`s Mask gleicht und sich immer auf dem Boden im Eingangsbereich eines Palastes befindet? An der Decke? Ok, wir ignorieren diesen offensichtlichen Fehler erst einmal und machen uns auf in die ersten Räumlichkeiten in denen wir schnell weitere Schalter und Truhen an der Decke finden. Also handelt es sich hierbei wohl doch um keinen Fehler, sondern um Absicht.

Dennoch will einem kein großes Licht aufgehen, was das ganze zu bedeuten hat, weswegen man seinen Weg erst einmal fortsetzt. Viele Dinge offenbaren sich dann ja doch erst im Laufe des Spiels.

Die Route führt einen somit früher oder später in einen Raum, der hauptsächlich aus einem großen Wasserbad besteht und der eine wirklich fiese Änderung im Gegensatz zum Original für uns parat hält. Nun gut, Wasser ist noch kein all zu großes Hindernis, immer hin haben wir die Zora Schuppen, mit denen wir uns auch unter Wasser wie ein Fisch bewegen können.

Auch den Raum verlassen stellt kein größeres Problem dar. Doch führt uns dies dann irgendwann in eine Sackgasse, da offensichtlich ein kleiner Schlüssel fehlt, den wir lediglich mithilfe des Zoras erreichen können. Früher war es so, dass wir uns mithilfe der Hand, die sich in dem Wasserbecken befindet, auf die oben gelegene Plattform geschleudert haben, auf der eine Truhe stand, welche den begehrten kleinen Schlüssel bereithielt. In der 3D Version war das dann aber wohl zu einfach, weswegen die Truhe nicht ersichtlich da steht und die Plattform nun auch ohne Hilfe der Hand zu erreichen ist.

Dafür befindet sich nun eine wirklich schmale weitere Plattform mit einem Schalter im Wasser, den wir allerdings nur erreichen, wenn wir mit unserem Zora einen Delfinsprung ausführen. Was leichter gesagt als getan ist. Ich habe es etliche Male versucht und es hat mich wirklich Nerven gekostet. Und die nicht zu knapp. Dennoch habe ich es einfach nicht geschafft so abzuspringen, das ich auf der Plattform gelandet bin.

Irgendwann habe ich es dann seitlich versucht, sodass ich eigentlich knapp neben der Plattform, vor die Wand geknallt bin. Der Rückschlag hat es mir dann ermöglich tatsächlich auf dem Schalter zu landen. Dies nur Mal als kleiner Tipp meinerseits für die, die genauso Schwierigkeiten mit dieser Situation haben, wie ich sie hatte. Und was soll man dazu noch sagen. Das Spiel sollte freundlicher für Anfänger gestaltet werden, aber in diesem kurzen Abschnitt, ist davon wirklich nur wenig zu sehen.

Früher oder später, wobei gerade in diesem Spiel später eigentlich eher schlecht ist, geht es dann weiter, sodass ihr irgendwann das heiß ersehnte Item des Dungeons, die Lichtpfeile erhaltet. Doch was nun? Schaut ihr auf die Kart, seid ihr eigentlich schon in allen Räumen gewesen und was hat es denn nun mit den Schaltern und Truhen an der Decke auf sich? Der Garo, den ihr für die Pfeile besiegen musstet, verrät es euch. Das blutrote Symbol am Eingang des Tempels.

Ein Lichtpfeil drauf und die Welt steht im wahrsten Sinne des Wortes Kopf. Das bedeutet erneut in den Dugeon und schauen, was dieser nun für euch parat hält. Wer die alte Version kennt, sollte nun nicht mehr all zu große Schwierigkeiten haben, da sich eigentlich nicht mehr viel geändert. Abgesehen natürlich von der Grafik, die noch einmal ordentlich überarbeitet wurde. Wer den Dungeon nicht kennt, der sollte zwischendurch mithilfe des Enterhakens auch Ausschau nach bereits geöffneten Truhen halten.

Abgesehen davon gibt es in diesem Dungeon noch einen sehr coolen Zwischengegner mit Namen Gomez. Ich kann es nicht erklären, aber er hat es mir irgendwie angetan. Schade nur, dass er meines Wissens nach, bislang kein Comeback feiern durfte.

Da man uns aber den Dungeon, abgesehen von 1 – 2 Kleinigkeiten, so gelassen hat, wie wir ihn kennen, hat man noch einmal mächtig Hand am Endboss angelegt. Sicherlich kämpft man immer noch gegen die beiden Wüstenwürmer. Dennoch ist der Ablauf nun ein vollkommen anderer.

Damals hatte man noch kurz vor dem Boss die Maske des Giganten gefunden, in deren inneren angeblich die Macht eines Riesen schlummert. Mit dieser ausgestattet wurde Link um einiges größer und es war ihm somit ein leichtes den Würmern nun mit seinem wesentlich größeren Schwert eins überzubraten.

Das ist nun nicht mehr so einfach, denn wir haben im Dungeon gar keine Maske gefunden. Also was nun? In der Anfangssequenz zum Kampf sehen wir bereits, dass der blaue Wurm unterhalb seines Körpers über und über mit Augen bestückt ist, die Pfeile im Übrigen gar nicht vertragen. Sind also alle Augen beseitigt stürzt der Freund ab und spuckt ein riesiges Auge aus, dem wir nun noch einmal mit Pfeilen zusetzen. Diese Prozedur wird noch einmal wiederholt und der erste der beiden Würmer hat genug, weswegen in der Mitte der Arena eine Kiste erscheint, die die heiß ersehnte Maske des Giganten beinhaltet.

Diese lässt Link auch nun wieder in die Höhe schnellen. Allerdings ist er nicht mehr mit Schild und Schwert bewaffnet und hat proportional auch nur noch wenig mit unserem Helden gemein. Denn Link nutzt nun seine Fäuste und hat Unterarme die eher an Poppey den Seeman erinnern. Sowieso erinnert Link nun an eine Mischung aus Donkey Kong und Poppy, die man eher stümperhaft versucht hat, wie Link aussehen zu lassen.

Alternativ könnte es sich auch um einen mexikanischen Amateurwrestler handeln, der es allerdings nie sonderlich weit gebracht hat. Zumindest erinnern auch seine merkwürdigen Siegesposen eher an Letzteres. Würde nun noch eine Sprechblase mit dem Kommentar „Wo steht das Klavier ich trage die Noten“ auftauchen, wäre das Disaster wirklich komplett. Was man sich bei dieser Neugestaltung gedacht hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber mir persönlich gefällt sie ganz und gar nicht. Was nun wirklich nicht daran liegt, dass man versucht hat, den Schwierigkeitsgrad des Kampfes selber ein wenig anzuheben, sondern eher daran, dass man offensichtlich einen Clown gefrühstückt hat, lustig sein wollte und aus Link einen gehirnamputierten, Muskel bepackten Idioten gemacht hat. Von daher hätte man die Maske des Giganten auch gleich in die Maske des mexikanischen Amartuer Wrestelers umbenennen können. Aber sei es drum, ist ja auch nur meine Meinung.

Abgesehen von diesem Punkt muss ich aber zugegeben, dass die Überarbeitung durchaus gelungen ist und der Dungeon weniger Änderungen aufweist, als ich erwartet hatte. Was aber mit Sicherheit auch nicht immer das Schlechteste ist. Von daher bleibt mir aktuell also nicht mehr ganz so viel zu sagen, außer das wir uns nun mit großen Schritten dem Ende näheren und es bald auf den Mond geht.

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