Majora`s Mask 3D – Folge 9 Von Zombies, Mumien und der Musikbox

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Endlich ist es so weit und wir betreten meinen Lieblingsbereich in The Legend of Zelda: Majora`s Mask 3D. Der Ikana Canyon. Wobei ich gestehen muss, dass ich schon vorher Abstecher hier her vorgenommen habe, um zum Beispiel dem Helm des Hauptmanns zu bekommen.

Wer diesen also noch nicht hat, wird wohl zu aller erst den Friedhof von Ikana besuchen. Obwohl es auch mich dorthin verschlägt. Dieses Mal aber weniger um eine Maske zu erhalten, sondern viel mehr um den vorletzten Song zu lernen.

Also den Knochengängern schnell mit oben genannter Maske ihre Aufgabe diktiert, geht es runter in das geöffnete Grab und in Richtung Eisenprinz. Der hat übrigens auch noch einmal eine neue Textur spendiert bekommen und wirkt somit noch viel gefährlicher.

Mal ganz am Rande, vieles in Majora`s Mask dürfte den einen oder anderen an  Ocarina of Time erinnern. So auch das vorletzte Lied das Link lernt. In der N64 Version ist man auch tatsächlich darauf eingegangen. Denn sobald man diese Hymne erlernt hatte, tauchte ein Text auf, der einem sinngemäß mitteilte, dass Link sich an diesen Song erinnern könne. In der überarbeiteten Fassung passiert das nicht mehr, was ich ehrlich gesagt ein wenig Schade finde.

Alles erledigt kann es dann in den Canyon selbst gehen, wo wir uns mithilfe der Eispfeile unseren Weg bahnen. Und ich weiß gar nicht mehr ob ich es in meinem vorangegangen Artikel zum 3. Dungeon überhaupt erwähnt habe, aber Monster oder auch Stellen im Wasser, die es nun mit den Eispfeilen zu gefrieren gilt, werden in der überarbeiteten Fassung auch als solche signalisiert. Dies ist leicht an einem Schimmer oder der hell blauen Farbe dieser Gegner zu erkennen. Wobei ich mich ernsthaft frage, ob das wirklich nötig ist.

Mittels Enterhaken dann oben angekommen, sehen wir inmitten der großen Freifläche ein doch sehr farbenfrohes Haus stehen, welches allerdings von Mumien umkreist wird. Irgendwie ziemlich skurril, dass die einfach so ohne jeden ersichtlichen Grund um ein Haus rum schleichen.

Also gleich mal schauen wo und wie es hier weiter geht. Und wer so gar nicht weiter weiß, allerdings die Maske der Garos hat, sollte diese zwischendurch aufsetzen, um die Ninjas zu beschwören, die einem nach einem kurzen Treffer mit Schwert oder Pfeil und Bogen nützliche Tipps verraten.

Hat man es dann also endlich geschafft, das Land wieder mit etwas Wasser zu versorgen, wird sich automatischer eine meiner liebsten Sequenzen im Spiel offenbaren. Denn was nun passiert ist fast noch verrückter als die Mumien bzw. Gibdos die um das Haus schleichen. Der Fluss, der nun wieder mit Wasser befüllt ist, setzt ein Wasserrad, welches sich an dem bunten Haus befindet in Gang, welches wiederum eine lustige Jahrmarktsmusik über große Lautsprecher ertönen lässt. Dass scheint unseren bandagierten Freunden aber so gar nicht zu schmecken, weswegen sie sich gleich wieder unter die Erde verkriechen.

Somit scheint der Weg zur Haustür endlich frei zu sein. Doch ganz so einfach will es uns das Spiel auch hier noch nicht machen. Denn die Tür ist abgeschlossen bzw. wird gut von einem kleinen Mädchen bewacht. Dieses erst einmal ausgetrickst, kann es dann aber endlich ins Innere gehen und was wir da vorfinden, wird sicherlich erklären, warum sich die Gibdos rund um das Haus versammelt hatten. Dennoch überlasse ich es euch, dies herauszufinden.

Mit einer neuen Maske im Gepäck kann das also weiter gehen. Doch bevor man denn tiefen Abstieg in den Brunnen wagt, sollte man sich erst einmal richtig ausstatten. Denn dort unten warten eine Menge Gibdos auf uns, die eine Vielzahl an Items von uns haben wollen. Was auch immer sie damit vorhaben, ich weiß es nicht.

Aus diesem Grund solltet ihr mindestens ein rotes Elixier und eine Wundererbse mit euch führen. Habt ihr vor im Anschluss auch noch direkt den Mini Dungeon zu erledigen wäre auch ein Pulverfass sinnvoll. Alle anderen benötigten Dinge findet ihr dann unten im Brunnen.

Übrigens verglichen mit der N64 Version scheinen die Ansprüche dieser bandagierten Freunde über die Jahre gesunken zu sein. Denn früher musste man noch unbedingt ein blaues Elixier und 5 Wundererbsen dabei haben. Aber wer weiß, vielleicht würden meine eigenen Ansprüche auch sinken, wenn so viele Jahre niemand mehr vorbei kommt.

Ob ihr tatsächlich alle Räume öffnet oder die nur für euch wichtigen bleibt natürlich euch selbst überlassen. Auf jeden Fall soll gesagt sein, dass die Atmosphäre unter dem Brunnen noch dunkler geworden ist und mir die neuen Texturen hier durchaus zusagen. Auch der geringere Anspruch ist klasse. Das Einzige was mich ein wenig stört, ist dass die Gibdos nicht mehr ganz so rätselhaft sprechen wie damals und man vielleicht hier und da nicht mehr ganz so sehr überlegen muss.

Das nächste Item am Mann kann es also gleich weiter in das Schloss von Ikana gehen. Ein kleiner Mini Dungeon indem das soeben errungene Spiegelschild auch gleich zum Einsatz kommt. Allerdings weißt das Schloss abgesehen von der neuen Grafik keine großartigen Änderungen auf, die uns nicht schon aus der N64 Version bekannt wären. Auch im „Bossfight“ kann man noch die kurze, aber doch sehr Amüsante Sequenz mit dem Helm des Hauptmanns hervorrufen.

Weswegen wir uns nun zu guter Letzt aufmachen, den Felsenturm zu erklimmen, was durch die Elegie des leeren Herzens auch kein größeres Problem darstellen sollte. Wobei ich hier fast behaupten möchte, dass ich die Schalter einfach in der Reihenfolge des Auftauchens ausgelöst habe und nicht darauf geachtet habe, ob sich die einzelnen Blöcke behindern oder nicht und dennoch oben angekommen bin. Allerdings möchte ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, ich kann mich auch durchaus irren.

Oben angekommen finden wir dann auch die letzte Eule, die uns einen erneuten Aufstieg des Felsenturms erspart und sehen schon den imposanten Eingang zum nächsten und letzten Dungeon. Im Übrigen dürfte dem einen oder anderen hier auch gleich auffallen, dass man sich noch einmal an die Texturen gewagt hat, da der „Wechselschalter“ doch um einiges deutlicher zu erkennen ist.

Tja Leute, fast ist es so weit. Nicht mehr viel und wir haben den letzten Dungeon gemeistert und damit auch schon fast das ganze Spiel. Dennoch bin ich erst einmal gespannt, wie es im inneren des Palastes aussieht, da dieser recht groß und komplex war. Und was man wohl mit dem Endboss so angestellt hat. Aber das werden wir dann im nächsten Artikel erfahren.

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