Majora`s Mask 3D – Folge 7 Klempner Link und der dritte Dungeon

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Zu meiner eigenen Verwunderung, habe ich es sogar recht zeitnahe geschafft oder besser gesagt mich dazu aufgerafft, dem 3. Palast einen Besuch abzustatten. Bereits in meinen vorangegangenen Berichten hatte ich darauf hingewiesen, dass es sich beim 3. Dungeon, nicht gerade um den von mir bevorzugten handelt.

Wer gerade in Sache Zelda öfters Beiträge von mir liest, wird mit Sicherheit genau wissen warum. Für alle, die dies nicht tun oder den Weg auf mein Blog ganz neu gefunden haben, hier mal eine Kurzfassung dessen:

Ich persönlich bin der Meinung, dass es sich bei der Zelda-Reihe wirklich um tolle Fantasy Spiele handelt, die eine bunte Palette von allem liefern. Manchmal klassisch und manchmal auch etwas moderner bzw. mechanischer. Dennoch ist mir besonders in den vergangenen Jahren immer wieder aufgefallen, dass ich es gar nicht mag, wenn dieser bereits angesprochene mechanische Bestandteil überhand nimmt. Genauso wenig wie ich lange oder auch knackige „Jump and Run“ angehauchte Situationen nicht mag. Da ich einfach der Meinung bin, dass gerade Letzteres eher was bei Super Mario verloren hat, aber nicht in einem guten Action-Adventure.

Wer den dritten Tempel in Majora`s Mask also kennt, dem wird nun schnell ein Licht aufgehen. Denn hier haben wir es doch mit sehr viel Mechanik zu tun. Aber auch hierzu soll eine etwas ausführlichere Erläuterung folgen:

Haben wir das durchaus langwierige Vorgeplänkel zu diesem Tempel erst einmal hinter uns gebracht, können wir diesen mithilfe einer Schildkröte nun auch endlich betreten. Direkt im 2. Raum sehen wir dann schon allerlei Wasserräder, Fontänen, Rohre und fahrende Plattformen. Der nun schon sehr industrielle Eindruck, den man erhalten hat, wird dann noch durch den dritten Raum verdeutlicht, indem sich eine übergroße Konstruktion befindet, die den Strom des Wasserbeckens unter uns in eine spezielle Richtung beeinflusst.

In diesem Wasserbecken angekommen, wird dann auch schnell klar, dass es auch unseren Zora von den Socken haut und er keinerlei Chance hat, dem enormen Druck den das Wasser verursacht standzuhalten. Automatisch werden wir in eine Richtung gedrängt die es uns lediglich erlaubt 2 Räume auf verschiedenen Höhen zu betreten.

Und damit beginnt unsere Arbeit im Bereich Gas, Wasser usw. Setzt Link nun noch die Mütze des Postboten auf, könnte das Ganze noch authentischer an Super Mario erinnern, der hier sicherlich angebrachter wäre, als unsere kleiner blonder Freund aus Hyrule. Nichtsdestotrotz lassen sich weder Mario noch sein Bruder Luigi blicken. Also selbst ist der Junge/Zora.

Somit beginnen wir also verschieden Schalter zu drehen und die Rohre, die wir bereits im 2. Raum des Palastes gesehen haben mit Wasser zu befüllen. Was dann hoffentlich irgendwann zur Folge hat, dass der Wasserstrom, der von der Maschine im 3. Raum verursacht wird, die Richtung ändert und dadurch den Zugang zu anderen Räumlichkeiten ermöglicht.

Alles in allem ist es aber trotz der scherzhaften Bemerkungen von mir, bezüglich der Klempnerarbeiten so, dass ich mich noch sehr gut daran erinnere, wie es war, als ich diesen Dungeon zum aller ersten Mal betreten habe. Ich hatte überhaupt keinen Überblick geschweige denn einen Durchblick. Und das Ganze Schalter verdrehen und Rohre befüllen, sowie das Auslösen von Wasserfontänen hat erst am Ende einen Sinn für mich gemacht. Da ich da erst das Große und Ganze Konzept dieses Palastes verstanden habe.

Und ich denke genau da liegt der Hund begraben. Denn nicht nur ich empfinde diesen Dungeon als nervig. Auch viele andere Spieler lassen immer wieder anmerken, dass der 3. Palast unübersichtlich und anstrengend ist. Wobei ich nun behaupten kann, dass sich das eigentlich nach dem ersten erfolgreichen Beenden des Dungeons ändert. Denn nun hat man das Prinzip verstanden und verinnerlicht, weswegen man sich von Anfang an, an den 3 farbigen Rohren orientieren kann, die es zu befüllen gilt. Hält man sich also an deren Laufrichtung, sollte der Dungeon eigentlich nicht mehr ein so großes Problem darstellen. Was nun allerdings nicht heißen soll, dass ich noch einmal ein Fan davon werde. Ich finde es nach wie vor nervig bzw. überflüssig, dass man immer wieder in verschiede Räume zurückkehren muss, um erst im Nachgang unterschiedliche Aufgaben zu beenden, die vorher einfach noch nicht möglich waren.

Wenigstens hat man in der neuen Fassung nicht all zu viel verändert. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten, die das Spiel dadurch aber weder leichter noch schwerer gestalten und neuer überarbeiteter Texturen. Auch von der Verteilung der Feen hat man die Finger gelassen, was für uns bedeutet, dass wir diese noch an den gewohnten Plätzen vorfinden.

Lediglich dem Endboss hat man auf die Sprünge geholfen, was uns schon direkt nach der ersten Sichtung auffallen dürfte. Denn nun hat auch dieser fiese Fisch ein Auge erhalten. Dazu kommt, dass wir ihn wohl nicht mehr ganz so leicht zu Sushi verarbeiten können wie früher.

Denn auf dem N64 hatten wir noch die Möglichkeit den Kampf ganz bequem (zumindest hauptsächlich) von der großen Plattform in der Mitte des Beckens mit Pfeil und Bogen auszuführen. Nun will es uns das Meeresungetüm aber nicht mehr so einfach machen, weswegen es nach einigen zielführenden Treffern die Plattform einfach versenkt und uns dadurch mehr oder weniger dazu zwingt die Zora Maske anzulegen und den Kampf mithilfe von Mienen fortzusetzen.

Zugegeben ich fand das irgendwie nicht prickelnd und habe mich auch mehrfach gefragt, wann dieser Fisch endlich den Geist aufgeben will, damit ich weiter ziehen kann. Das will er aber erst, nach 3 erfolgreichen Treffern vom Land und 3 Treffern unter Wasser. Wodurch sich der Kampf etwas in die Länge zieht. Dennoch sollte er für einigermaßen erfahren Zelda Spieler kein größeres Problem darstellen.

Mein Fazit aus dem 3. Dungeon ist somit, dass ich im Großen und Ganzen doch sehr froh bin, dass man nicht all zu viel verändert hat, da der Palast auch so schon immer nervig genug war. Dennoch ist dieser im 2. oder 3. Anlauf doch zunehmend einfacher als beim ersten Mal. Alles in allem werde ich aber in diesem Leben sicherlich kein Fan mehr davon.

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