Gamephilephoto no. 33 – Teamwork

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Die Themenwahl der Woche für ein neues Gamephilephoto ist ein echtes Glücksspiel. Mal kommt ein Thema, bei dem man sofort zig Ideen hat und dann kommt wieder eines, bei dem einem einfach so gar nichts einfallen will. So auch bei mir in dieser Woche. Teamwork…

Worüber soll ich da nur schreiben? Denn eigentlich gehöre ich zu den Leuten, die alleine unterwegs sind, was aber auch wohl mitunter an den von mir bevorzugten Spielen liegt. Denn schaue ich durch meine Sammlung fällt schnell auf, dass ich viele Spiele besitze, die man lediglich alleine zocken kann und die über gar keinen Multiplayer Modus verfügen wie zum Beispiel Zelda. Und genau da liegt auch das Problem.

Ich meine was schreibt man dann? Klar gibt es auch Klassiker in meiner Sammlung wie Secret of Mana, die man durchaus mit bis zu 3 realen Spielern zocken kann, was großen Spaß bereitet. Aber dennoch tendiere ich oft dazu alleine los zu ziehen. Denn beginnt man eine Partie mit mehreren Leuten, spielt man ja auch nicht ohne den fehlenden Spieler weiter, damit dieser nichts Storyrelevantes verpasst. Da stellt sich dann aber die Frage, wann sind wieder alle Teilnehmer beisammen, sodass es weiter gehen kann? Also doch alleine los, denn dann braucht man nicht übermäßig lange warten.

Doch nun stellt sich immer noch die Frage worüber schreiben zum Thema Teamwork? Ich habe also meine Gedanken noch ein wenig kreisen lassen und mich gefragt, wann ich alleine in die Situation komme, dennoch im Team zu interagieren. Die Antwort ist ganz einfach. Mithilfe von NPC`s.

Aber NPC`s wirklich? Meist stehen die ja doch nur im Weg und nerven. Hat man in einem Spiel einen NPC bei sich ist man meistens froh, sobald man diesen auch wieder los ist, da die Unterstützung ihrerseits oftmals gleich null ist und man sich eigentlich doch mehr gestört als unterstützt fühlt. Dennoch kann ich mich an eine große Ausnahme erinnern. Einen NPC der wirklich eine echte Unterstützung war. Ihr Name? Elizabeth.

In Bioshock Infinite schlüpfen in die Rolle von Booker DeWitt, der sich auf den Weg nach Columbia macht. Hier trifft er relativ zeitnahe auf die junge Elizabeth, welche ihr Leben lang gefangen gehalten wurde. Nachdem man sie befreit hat, wird sie Booker auf seiner Mission begleiten und sich als wirkliche Unterstützung entpuppen. Denn Elizabeth gehört definitiv nicht zu den lästigen NPC`s die einem ständig nur im Weg stehen. Ok zugegen, das kann sie auch. Kommt aber eigentlich recht selten vor.

Es gibt NPC`s die einen in Schusswechseln unterstützen. Zu dieser Art gehört Elizabeth allerdings nicht. Entsteht im Laufe des Spiels ein Kampf sucht sie Deckung, wirft uns allerdings Waffen und Munition rüber. Abgesehen davon kann Elisabeth mithilfe von Rissen im Raumzeitkontinuum bestimmte Dinge erschaffen oder für verschiedene Hilfen sorgen und ist auch sonst immer für Booker da.

Von daher muss ich sagen, hatte ich bei Elizabeth wirklich das Gefühl im Team zu arbeiten. Einem das sehr gut organisiert ist und in dem einer dem andren vertrauen kann. Es war wirklich fast so, als hätte man einen echten Spieler dabei. Somit möchte ich Elizabeth als NPC meinen Tribut zollen, da sie einfach mal hilfreich und nicht permanent störend gewesen ist. Für einen NPC war sie wirklich sehr gut programmiert und ich habe mich sehr darüber gefreut, meine Abenteuer in Columbia gemeinsam mit ihr zu bestehen.

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