The Legend of Zelda: A Link to the Past

Header A Link to the Past
Für das Super Nintendo Entertainment System erschien lediglich ein neuer Zelda Teil, mit dem Titel A Link to the Past. Das Spiel erschien 1992 in Europa und gehört zu den meistverkauften Spielen des Super Nintendo und zählt sich auch heute noch zu den beliebtesten Teilen der Zelda-Reihe.

Wie auch schon bei anderen Spielen der Reihe haben wir es unter anderem Mal wieder Shigeru Miyamoto zu verdanken, dass wir erneut in eine ganz klassische Zelda Story eintauchen.

Zur Story (Achtung Spoilergefahr)

Schon zu Beginn des Spiels erzählt man uns die Legende, die sich rund um Hyrule und die goldene Macht rankt. Diese Macht wurde versiegelt und in einem Land versteckt, dessen Eingang in Hyrule liegt. Doch eines Tages tauchte der böse Magier Agahnim auf, der die 7 Mädchen, welche alle Nachfahren jener Weisen waren, die die Macht einst bannten, gefangen nahm, um das Siegel zu brechen.

Auch die Prinzessin befindet sich unter ihnen und bittet um dringende Hilfe, um die Katastrophe zu verhindern. Link der derzeit im Bett liegt und schläft, vernimmt den Hilferuf. Als er erwacht, steht sein Onkel neben ihm und berichtet, er hätte eine Aufgabe zu erfüllen. Am Morgen wäre er zurück und Link solle auf ihn warten.

Link der gar nicht daran denkt, tatenlos zuzusehen, wie das Unheil seinen Lauf nimmt, versucht den Ort des Hilferufs ausfindig zu machen. So macht er sich lediglich mit einer Öllampe ausgestattet auf den Weg ins Schloss. Unterwegs vernimmt er abermals die Frauenstimme, die ihm mitteilt, dass es von außen einen geheimen Zugang zum Innenhof gibt.

Diesen endlich gefunden, trifft unser Protagonist auf seinen Onkel, der offensichtlich im Kampf schwer verwundet wurde. Bevor dieser seinen letzten Atemzug tätigt, überreicht er Link noch sein Schwert und seinen Schild.

Für einen Kampf gewappnet geht es nun tiefer in das Innere des Schlosses, wo wir die Prinzessin in einem Verlies im Keller finden. Sie war es auch, die uns um Hilfe bat. In knappen Sätzen berichtet Zelda uns von einem weiteren Geheimgang, den wir sogleich aufsuchen und nutzen.

Endlich an unserem Ziel angekommen, weit man uns in die Pläne des Zauberers ein. Zelda bittet uns darum diesen zu vernichten und seine Pläne zu durchkreuzen, da nur Link dazu fähig ist. Allerdings benötigen wir dazu das Master-Schwert. Doch niemand weiß Genaueres zu dieser geheimnisvollen Waffe, weswegen man uns an den Dorfältesten verweist. Er ist der Einzige, der noch etwas über das Schwert wissen könnte.

Nach langer Suche finden wir dann auch den Ältesten, der uns tatsächlich weiterhilft. Allerdings erst, nachdem wir ihm unser Können bewiesen haben. Er erklärt uns, wo wir das Master-Schwert finden. Um dieses aber aus seinem Felsen zu ziehen, benötigen wir 3 Amulette, welche von finsteren Dämonen bewacht werden.

Endlich alles zusammengetragen, stürzen wir uns in den Kampf gegen Agahnim. Doch dieser denkt gar nicht daran zu verlieren oder ein faires Duell gegen uns zu bestreiten. Weswegen er die Flucht ergreift und in das Schattenreich verschwindet. Hier gilt es die 7 Mädchen zu befreien und die Schattenwelt, sowie Hyrule zu retten.

[collapse]

Wie man hier schon unschwer erkennen kann, deutet das doch alles auf die ganz klassische Zelda Story hin, die wir kennen und lieben. Angefangen beim Master-Schwert, über die 7 Weisen, bis hin zu einem bösen Magier, der sich als Ganon entpuppt.

Anders als bei den neuern Zelda Spielen, erleben wir The Legend of Zelda: A Link to the Past allerdings noch in der Vogelperspektive. Dennoch ist das Spiel für die damalige Zeit ein grafischer Leckerbissen und wurde mit reichlichen Details bespickt.

Für die musikalische Unterlegung des Spiels war niemand anderes als Kōji Kondō verantwortlich, dessen Werke wir bereits aus Spielen wie Ocarina of Time kennen. Die Anfänge der großen Zelda-Klassiker sind aber bereits in A Link to the Past zu finden. In diesem Titel treffen wir immer wieder auf Stücke, die wir aus den Nachfolgern kennen. Wie zum Beispiel Zeldas Wiegenlied oder die Melodie aus den Feenbrunnen.

Neben zahlreichen Dungeons, finden sich in diesem Zelda Teil auch einige Nebenaufgaben. Wie zum Beispiel die Suche nach verschiedenen Items und Herzteilen. Wobei die Nebenquests hier meiner Meinung nach noch deutlich geringer ausfallen, als bei den Folgespielen. Dafür werden uns hier aber mehr Dungeons geboten als sonst. Die im Laufe des Spiels immer Umfangreicher werden.

Dazu kommt, dass auch der Schwierigkeitsgrad deutlich ansteigt. Denn gerade Feen sind nicht grundsätzlich vor einem Endboss zu finden. Weswegen man alles einpacken sollte, was sich einem unterwegs bietet. Aber damit nicht genug. Denn wer kennt das nicht von früher. Man zerschlägt eine Reihe von Krügen und findet einfach kein Herz. Also schnell den Raum verlassen und neu betreten. Die Krüge sind wieder da und vielleicht kann man ja jetzt das benötigte Herz ergattern.

Bei A Link to the Past braucht man gar nicht auf diese Strategie zurückgreifen. Denn hat man die Krüge einmal geleert, wird dort nichts mehr zu finden sein. Was den Schwierigkeitsgrad des Spiels noch einmal deutlich anhebt.

Ihr benötigt zum Bespiel an einer bestimmten Stelle Magie, um weiter zu kommen und vor eurer Nase befindet sich gerade ein Gegner? Schön. Das heißt aber nicht, dass genau dieser auch die benötigte Magie droppt. Somit kann es durchaus vorkommen, dass ihr erst eine halbe Weltreise hinter euch bringen müsst, um weiter voranzuschreiten.

Im Laufe des Spiels werdet ihr einige Items erhalten, die ihr immer wieder benötigt. Allerdings könnt ihr immer nur ein Item zur Nutzung auswählen. Möchtet ihr ein anderes Item nutzen, müsst ihr das Menü aufrufen und hier den entsprechenden Gegenstand wählen. In unserer heutigen Zeit, in der wir doch sehr verwöhnt sind, kann dies schon manchmal etwas nerven. Für die damaligen Verhältnisse war es aber vollkommen in Ordnung.

Mein Fazit: The Legend of Zelda: A Link to the Past, gehört zu den ganz klassischen Zelda Spielen. In diesem werden wir erstmals mit den Melodien verwöhnt, die wir auch heute noch kennen und die das Spiel maßgeblich geprägt haben.

Die Story des Spiels ist gut gemacht und führt uns gleich in 2 große Welten die wir erkunden dürfen und in denen wir die verschiedensten Dungeons betreten und meistern müssen. Auch die Rätsel „knüpfen“ hervorragend an das an, was wir aus den verschiedenen Zelda Teilen kennen. Wobei anknüpfen hier eigentlich die falsche Bezeichnung ist, da A Link to the Past ja vor Spielen wie Ocarina of Time da war.

Der Schwierigkeitsgrad ist manchmal wirklich knackig und kann einen schon das eine oder andere Mal an den Rand der Verzweiflung bringen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich eisern zu bleiben und das Spiel zu beenden. Auch wenn es, wie bei mir, erst Jahre später abgeschlossen wird.

Wie gewohnt verfügt das Spiel über keine Sprachausgabe, sodass wir die Texte wieder verschiedenen Dialogfenstern entnehmen.

Für mich persönlich gehört A Link to the Past zu den besten Zelda Titeln und fasziniert mich auch heute noch. Auch wenn das Spiel verhältnismäßig alt ist und schon als Retrogame bezeichnet werden kann, lohnt sich der Abstecher nach Hyrule auf jeden Fall. Zumal 2013 der Titel A Link between Worlds veröffentlicht wurde, welcher an die Geschehnisse aus A Link to the Past anknüpft.

Wer nun Lust dazu bekommen hat noch einmal in A Link to the Past rein zu schauen, der kann dies entweder auf dem Super Nintendo oder der Virtual Console. Alternativ wurde das Spiel auch für den Gameboy Advance neu aufgelegt, sodass ihr es auch über diesen noch einmal starten könnt.

Der Beitrag vorgelesen:

You may also like...