Gamephilephoto no. 28 – Wahnsinn

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„Genie und Wahnsinn sind eng verbunden“ Zitat: Edgar Allan Poe. 

Mit diesem Zitat möchte ich diese Woche in das neue Thema Wahnsinn starten. Wie recht Edgar Allan Poe damit nur hatte. Das beweist uns auch das Spiel Bioshock. Aber bevor ich mich jetzt Bild und Beitrag widme, soll vorab noch gesagt sein, dass dieser Artikel ein riesen Spoiler ist und jeder der Bioshock noch spielen bzw. das Buch lesen möchte, die Finger vom Text lassen sollte. Denn ich werde mich hier auf Spiel und Buch beziehen.

Wir befinden uns im Jahr 1946 in New York. Der Zweite Weltkrieg ist gerade beendet und wir stehen kurz vor dem Kalten Krieg. Man hat gesehen, zu was die Menschen fähig sind und welche Waffen entwickelt wurden. Hier runter sticht natürlich besonders die Atombombe ins Auge. Denn hatte man nicht damit gerade erst Hiroshima vernichtet?

Auch Andrew Ryan, ein großer Geschäftsmann und Visionär weiß davon. Er befürchtet, dass die Menschen sich alle gegenseitig vernichten werden. Um diesem Wahnsinn zu entfliehen, plant er eine eigene Stadt zu errichten. Ein Zufluchtsort für einige ausgewählte Personen, Künstler und Wissenschaftler, Kaufleute und Menschen, die noch einen echten Willen besitzen. Eine Stadt, die so weit abseits ist, dass keiner, der nicht von ihr wüsste, sie je finden wird. Rapture, tief unter dem Meer, bei Island soll sie entstehen. So beginnen die Bauarbeiten und es entsteht ein Ort, der uns Spieler bis heute fasziniert.

Nachdem Rapture einige Jahre darauf fertiggestellt wurde, benachrichtigte Andrew Ryan, einige Auserwählte, die seinen neuen Zufluchtsort mit Leben füllen sollten.  Unter ihnen auch viele Wissenschaftler, die in Rapture unabhängig ihren Forschungen und Studien nachgehen konnten. Eines Tages wurde somit auch Adam entwickelt. Dies war nötig für die Nutzung von Plassmiden. Doch das Adam hatte nicht nur seine guten Seiten. Es machte die Menschen abhängig und beeinflusste ihre Wahrnehmung maßgeblich, wodurch sie nach und nach dem Wahnsinn verfielen.

Diese sogenannten Splicer (Menschen die durch Adam verrückt wurden), rissen die macht über Rapture eines Tages an sich und zerstören damit den Traum von Andrew Ryan. Den über das Freie leben und arbeiten eines Menschen.

Doch was sich hier schön anhört, ist es nicht. Auch wenn Andrew Ryan vielleicht noble Beweggründe zum Bau von Rapture hatte, hat auch er so seine Eigenarten. So lässt er zum Beispiel zu, dass in seiner Stadt an sogenannten Schläfern gearbeitet wird. Das sagt doch schon eine Menge über einen Charakter aus.

Dennoch, man sieht in Bioshock wirklich gut, wie dicht Genie und Wahnsinn beieinanderliegen. Und ohne eben diesen letzten Punkt, den Wahnsinn, wären wir niemals mit einem so grandiosen Spiel beschert worden, das mich auch bis heute noch fasziniert. Denn das ist es doch, woran die Menschen in Rapture leiden, dem Wahnsinn, oder?

Darum, mein Gamephilephoto der Woche, Rapture, die Stadt die anscheinend nur aus Wahnsinnigen besteht.

 

 

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  • http://totallygamergirl.com/ totallygamergirl

    Meine Güte, da warst du beneidenswert flott mit dem Beitrag zum Thema der Woche.

    Ein unglaublich schönes Spiel, generell eine tolle Franchise. Man sagt ja ganz gern, Shooter könnten keine guten Storys erzählen und haben wenn dann andere Qualitäten. Aber diese Reihe hat eine wirklich spannende Geschichte erzählt.

    • Jacky

      Das hat sie absolut, auch wenn ich sonst gar kein Shooter Fan bin, aber Bioschock musste ich haben. Tolle Reihe.

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