The Evil Within: Kapitel 3 – Die Klauen der Horde

The Evil Within

Wieder einmal ist The Evil Within Zeit. Somit habe mich daran gemacht das 3. Kapitel zu starten und ein wenig darauf gehofft, dass sich der Horror nun offenbaren wird.

Zur Story (Achtung Spoilergefahr!)

Nachdem ihr das 2. Kapitel abschließt, werdet ihr eine Sequenz sehen, in der eine ganze Horde von Zombies hinter Sebastian her ist. Dieser rettet sich in letzter Sekunde, indem er in den unten gelegenen Fluss springt. Triefend nass aus diesem gerettet und am nächsten Anleger raus geklettert, folgt ihr einer dunklen Treppe in eine kleine Siedlung.

Diese scheint zu beginn unbewohnt, doch oftmals trügt der Schein.

Habt ihr euch Zutritt zu einem der Häuser verschafft, werdet ihr auf Dr. Marcelo Jimenez stoßen. Dieser erklärt euch, dass er seinen Patienten Leslie sucht, der durch das vorausliegende Tor geflohen ist. Über ein Fernglas seht ihr dann auch, dass das Dorf keineswegs ausgestorben ist. Na ja gestorben schon, aber halt trotzdem noch voller Anwohner.

So schmieden die beiden einen Plan, indem der Dr. die Zombies ablenkt und ihr das Dorf reinigen sollt, um im Anschluss das Tor zu öffnen. Danach werdet ihr dann auch auf die ersten Untoten treffen.

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Die Atmosphäre dieses Kapitels ist wieder an das 2. Kapitel angelehnt. So ist abermals alles grau in grau, ihr hört die Gräser rascheln, es wehen euch Blätter vor das Gesicht und es zieht ein Gewitter auf. Alles in allem sehr stimmig.

Außerdem habt ihr in diesem Kapitel die Möglichkeit über den Spiegel immer wieder in das Krankenhaus zurückzukommen, um zu speichern. Dies würde ich euch auch empfehlen. Es gibt zwar wieder reichlich Kontrollpunkte, aber das Dorf ist trotzdem ziemlich überfüllt und ihr solltet die Chancen beim Schopfe packen, um euch entsprechend abzusichern und aufzuwerten.

Des Weiteren habe ich mir das Spiel mit einer kleinen List erleichtert, um nicht immer gleich in das Visier meiner Gegner zu geraten. So habe ich mir die Bildschirmhelligkeit etwas höher gestellt, sodass ich meine Gegner besser sehen kann und auch ohne die Lampe einigermaßen zurecht komme. Diese zieht die Zombies ja doch immer sehr schnell an.

Dazu kommt, dass ihr in diesem Kapitel endlich weitere Waffen findet, die doch oftmals einen durchschlagenden Erfolg haben. Dennoch ist nach wie vor Vorsicht geboten, da es Munition und dergleichen nicht im Überfluss gibt.

Kommt ihr hier das erste Mal in die Klinik, wird euch die Schwester übrigens offenbaren, wofür ihr die Schlüssel benötigt, die ihr hoffentlich schon fleißig gesammelt habt. Damit könnt ihr im hintern Teil des Hauses, die Leichenaufbewahrungskammern öffnen. Nein keine Angst, bislang habe ich dort noch keine Leiche angetroffen. Dafür aber schon grünes Gel, Spritzen, Munition und Bolzen für die Armbrust. Das bedeutet, ihr findet ihr allerlei nützlicher Items.

In meinem vorherigen Beitrag habe ich noch angeprangert, dass die Zielführung der Waffe sehr schwierig und feinfühlig ist. Dies könnt ihr aber mit entsprechenden Aufwertungen ausgleichen. Somit komme ich derzeit auch schon wesentlich besser mit der normalen Waffe klar.

Außerdem findet ihr endlich mal einen Hinweis über die Geschehnisse. Hierbei handelt es sich um eine Tonbandaufzeichnung, die offensichtlich ein Arzt während seiner Forschungen angefertigt hat. Er spricht davon, dass er selber in die Erlebnisse der Patienten eintauchen, muss um den Horror zu erleben, bevor es vorbei sei. Also ist es das? Wir befinden uns in einem Irren Experiment? Ich kann es derzeit nicht sagen, aber diese Aufzeichnungen lassen durchaus darauf schließen.

Alles in allem fand ich das 3. Kapitel sehr gelungen, auch wenn ich immer noch nicht schockiert bin. Ich meine klar spielt man angespannter als sonst, weil man hauptsächlich im Schleichmodus unterwegs ist und auf Geräusche um sich herum achtet.

In Bezug auf die Geräusche möchte ich auch mal anmerken, dass wir im 3. Kapitel wieder auf unseren Kettensägen Freund treffen. Dieser befindet sich in einer Scheune und ist angekettet. Ich finde allerdings die Laute, die er immer wieder von sich gibt, sowie das durch ihn eingeblendete Auge irritierend, was sich auf Dauer in nervend ändert.

Ich habe das Kapitel noch nicht vollständig abgeschlossen und hänge noch am „Endboss“ fest. Hoffe aber, dass auch diesen schnellstmöglich klein kriege, um in das 4. Kapitel zu starten. So langsam habe ich dann doch Blut geleckt und möchte zu gerne wissen, wie es weiter geht, zumal das 3. Kapitel wirklich sehr stimmig ist. By the Way, ihr solltet euch für dieses Ruhe und viel Zeit nehmen.

Zwischenfazit: 

In den beiden vorangegangenen Beiträgen habe ich meinerseits viele Dinge bemängelt. Wie zum Beispiel flackernde Grafiken, nicht flüssig laufende Videos, zu kleine Schrift usw. Da ich das Spiel selber auf der PS3 spiele, weil ich keine Konsole der neuen Generation besitze, kann ich es natürlich auch nur danach bewerten.

Dennoch habe ich mir mal einen Vergleich raus gesucht. So habe ich mir gestern einige Let`s Plays von Gronkh angesehen, der das Spiel auf der PS4 gespielt hat. Um genau zu sein, habe ich mir die Kapitel angesehen, die ich auch schon selber abgeschlossen habe. Hier scheint das Spiel nicht so zu flackern und auch in den Sequenzen hat man das Gefühl, dass diese flüssiger laufen. Vor allem aber ist die Schrift sehr leserlich. Also scheinen sich die von mir bemängelten Punkte, nur auf den älteren Konsolen so darzustellen.

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