Machinarium, der etwas andere Point & Click Adventure

artikelbild Machinarium

Ich persönlich liebe Point-and-Click-Adventure, denn es geht eigentlich mal nicht darum, wie gut ihr mit der Steuerung oder sonst was umgehen könnt, sondern viel mehr darum, den Kopf einmal anzustrengen.

In den meisten Point-and-Click-Adventures habt ihr die Möglichkeit Gegenstände aufzunehmen, zu untersuchen, mit anderen zu kombinieren, einzusetzen und euch mit den Personen in eurer Umgebung zu unterhalten. Diese Spiele sollten eigentlich immer logisch aufgebaut sein, sodass man es schafft die enthaltenen Rätsel zu lösen.

Das Spiel Machinarium, dass mir freundlicherweise durch eine Arbeitskollegin empfohlen wurde, ist da etwas anders. Ihr schlüpft in die Rolle eines kleinen Roboters, der in mehreren Teilen auf einem Schrottplatz ausgesetzt wurde. Also beginnt ihr erst einmal damit, den kleinen Freund wieder zusammenzusetzen. Sprechen kann dieser nicht. Auch die Roboter in seiner Umgebung können das nicht. Sie kommunizieren alleine durch Handlungen. Ich finde alleine diese Tatsache nicht sprechen zu können, schon sehr interessant, denn meistens werden wir gerade in diesem Genre mit langen und oftmals unsinnigen Dialogen gequält. Das Spiel besteht aus knackigen Rätseln und bietet euch die Möglichkeit einer Hilfefunktion. Aber wie schon erwähnt, sprechen ist nicht. Also wird euch mithilfe einer Gedankenblase ein Gegenstand angezeigt, wie ihr diesen bekommt oder verwendet, zeigt man euch aber nicht. Auch die Komplettlösung wird gleich mitgeliefert. Doch will man es dem Spieler auch hier nicht ganz einfach machen, denn um diese zu öffnen, müsst ihr ein Minispiel bezwingen, das nicht gerade einfach ist.

Für mich persönlich muss ich sagen, ist die Welt der Roboter nichts, da sie mir zu trist ist. Dennoch finde ich die Idee, die hinter dem Spiel Machinarium steht recht interessant und wen ich jetzt neugierig gemacht habe, der kann auf Machinarium.net  die kostenlose Demo spielen.

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